Eines Tages schaute ich in den Spiegel und mir wurde klar, wer ich bin und was meine Aufgaben sind. Dieser Tag ist heute! (2.Feb.09)
Jeder Mensch hat andere Fähigkeiten. Diese zu entwickeln & zu verfeinern gehört für mich zu den wichtigsten Lebensaufgaben überhaupt.
Ich entdeckte die Musik erstmals im Wohnzimmer. Dort stand ein braunes, älteres Klavier der Marke Wurlitzer. Manchmal spielte mein Vater darauf. Es faszinierte mich, wie diese Fingerbewegungen wunderbare Klänge verursachten. Für mich, ein kleines Wunder!
Bald nahm ich Klavierunterricht bei Georg Koukl und ich lernte ab Noten zu spielen. Mein Lerneffekt war jedoch abhängig davon, ob die Komposition irgendwelche Geühle in mir hervorkitzelte. Was ich damit meine? Hört euch Claude Debussy's Clair de Lune an und ihr wisst, was ich meine.
Im Kinderchor der Musikschule Ennetbürgen machte ich erste Erfahrungen mit meiner Stimme. Bald nahm ich dazu Gesangsunterricht. Ich konnte sehr viel von meiner langjährigen Gesangslehrerin Caroline Steffen lernen. Auch heute ist sie mir ein Vorbild als Frau und Künstlerin.
Mit 16 Jahren wechselte ich vom Kollegium St. Fidelis in die Musik- und Sportklasse der KSL. Gleichzeitig bedeutete das auch ein Wechsel an die Hochschule für Musik Luzern, Fakultät III Jazz, Allgemeine Abteilung. Ich nahm nun Klavierunterricht bei Roberto Domeniconi und zusätzlich Gesangsunterricht bei Katja Mair.
Roberto zeigte mir, was es ausserhalb der klassischen Musik gibt. Ich mochte am meisten die unzähligen Möglichkeiten der Interpretation und Improvisation.
4 Jahre lang war ich Teilnehmerin des Female Bandworkshops, das damals noch an der Musikhochschule angeboten wurde. Corinne Windler, eine bemerkenswerte junge Frau und Musikerin, imponierte mir mit ihrer kraftvollen, kreativen Art. Erstmals stand ich mit einer Band und meinen Eigenkompositionen auf der Bühne. Ein unglaubliches und unvergessliches Gefühl!
Ich schreibe schon eigene Musik, seit ich Denken kann. Früher vorallem auf Englisch, heute bin ich mutiger geworden und schreibe auch deutsche Songs.
Der Hacken an meiner Geschichte? Unzählige Songs habe ich begonnen, leider aber nie fertig geschrieben. Und genau das will ich ändern.
Ich studiere an der Universität Zürich Psychologie mit Wirtschaft und Ethik im Nebenfach. Meine Freizeit widme ich der Musik und meinen Träumen.
All meine bisherigen Erfahrungen haben eins gemeinsam: Es lohnt sich, für sich einzustehen und Kräfte zu entwickeln, mit denen man Möglichkeiten zu Wirklichkeiten umformen kann!
Ganz nach dem Sprichwort: "Was nicht ist, kann noch werden"